Geschichte


Süßenbrunn liegt im Vikariat Nord im Dekanat Wolkersdorf. Nach der Trennung von der Pfarre Gerasdorf im Jahre 1966 wurde Süßenbrunn zu einer Expositur mit eigener Matrikenführung. Mit 1.1.1969 wurde Süßenbrunn zur selbständigen Pfarre erhoben. Derzeit wohnen in der Pfarre ca. 1.100 Katholiken.

Seit 1966 bis zu seinem Tod am 25. Juli 2015 wirkte Walther Panzenböck (vorerst als Expositus dann als Pfarrer) in Süßenbrunn. Aufgrund des Ablebens von Herrn Pfarrer Walther Panzenböck hat das Ordinariat der Erzdiözese Wien Herrn Dipl.-Theol. Branko Blazincic aus Gerasdorf bei Wien mit Wirksamkeit 31. Juli 2015 – 31. Aug. 2016 zum Provisor für die Pfarre Süßenbrunn ernannt, ihn mit den Vollmachten und Befugnissen eines Pfarrers ausgestattet, und ihn mit der seelsorglichen Betreuung der Pfarre Süßenbrunn beauftragt. Mit Wirksamkeit 1. September 2016 wurde er neben seiner bisherigen Tätigkeit zum Moderator für die Pfarre Süßenbrunn ernannt.

Der Erzbischof von Wien, Kardinal Dr. Christoph Schönborn, hat am 22. Nov. 2015 mit Wirksamkeit vom ersten Adventsonntag, dem 29. Nov. 2015, verfügt, dass die Pfarren Gerasdorf bei Wien, Seyring und Süßenbrunn einen Entwicklungsraum bilden. In den kommenden Jahren soll der Entwicklungsraum eine verbindliche Form der Zusammenarbeit (z.B. in einem Seelsorgeraum, einem Pfarrverband oder einer Pfarre Neu) erhalten.

Das Pfarrhaus wurde im Mai 1966 und der Pfarrsaal im Jahr 1968 fertiggestellt.

Am 1.6.1980 wurde die neue Pfarrkirche, die an der Stelle einer alten Kapelle errichtet worden ist, vom Erzbischof-Koadjutor Dr. Jachym eingeweiht. Die Kirche besteht aus einem großen Versammlungsraum und einer kleinen Wochentagskapelle. Das Wasser-Stein-Relief im westlichen Eingangsbereich, der Brunnentabernakel in der Sakramentskapelle, die Kreuzwegstationen und die Marienstatue beim Hochaltar wurden von dem in Süßenbrunn wohnhaften Bildhauer Prof. Hans Muhr geschaffen. Das Altarbild in der Wochentagskapelle zeigt die Heiligste Dreifaltigkeit, der die Kirche geweiht ist. Es dürfte aus dem 18. Jh. stammen. Die Orgel wurde von der Firma Rieger (Vorarlberg) gebaut und im Dezember 1986 geweiht.

Die Kirche verfügt über insgesamt 4 Glocken. Die vierte – im Jahr 2005 in Auftrag gegebene und im Jahr 2006 in Innsbruck gegossene – Glocke wurde am 1. Mai 2006 geweiht und trägt die Inschrift: „In Dankbarkeit der Heiligsten Dreifaltigkeit für 60 Jahre Frieden, 50 Jahre Staatsvertrag und 40 Jahre Pfarre Süßenbrunn“.

Im Haupteingangsbereich der Kirche steht die Statue des Hl. Nepomuk, die bis zum Jahr 2007 im Freien in einer Nische des Hauses auf der Süßenbrunner Hauptstraße Nr.1 aufgestellt war. Sie stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde 2007/2008 vollständig und fachgerecht restauriert.